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Labor & Analytik

Spezialgase im Labor und in der Analytik

Im Labor- und Analysebereich gibt es eine Vielzahl von Anwendungen, bei denen Spezialgase zum Einsatz kommen, zum Beispiel als Trägergase für Gaschromatographen (GC) oder in ICP-Massenspektrometern, für Prozesse in der Fourier-Transformations-Infrarot-Spektroskopie (FTIR), bei der Atomadsorptionsspektroskopie (AAS) und viele mehr. 

Um einen reibungslosen Laborbetrieb gewährleisten zu können spielen bei der Versorgung mit dem richtigen Gas besonders Aspekte wie Reinheit, Stabilität und Analysegenauigkeit eine wichtige Rolle. Gerne gehen unsere Experten individuell auf Ihre Situation ein und liefern Lösungen nach Maß – vom Gas bis zum Versorgungssystem.

 

Reingase und Gasgemische für Ihre Laboranwendung

Reingase

Neben Faktoren wie Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit, stellt jedes Anwendungsgebiet unterschiedliche Anforderungen an die, bei der Analyse von Proben, verwendeten Spezialgase oder Gasgemische.
Deswegen beinhaltet unser breites Portfolio neben hochreinen Gasen für chemische Analysen auch Träger-, Detektor- oder Prozessgase.  Es umfasst sämtlich Produkte von Acetylen bis Xenon in der für Sie passenden Reinheitsstufe.

Unser gesamtes Reingasportfolio finden Sie hier.

 

Gasgemische

Neben Reingasen stellen wir auch individuelle Gasgemische ganz nach Ihren Anforderungen zusammen. Dabei können wir Gase vom hohen Vol.%-Konzentrationsbereich bis in den niedrigsten ppb-Bereich abfüllen.

Besonders die Stabilität des abgefüllten Produktes steht bei uns im Vordergrund. Gemische mit reaktiven Gasen in geringen Konzentrationen können sich im Laufe der Zeit aufgrund des abfallenden Drucks verändern. Da die Stabilität jedoch für die Zuverlässigkeit von Analyseergebnissen unverzichtbar ist, unterziehen wir unsere Gasflaschen einer speziellen Vorbehandlung. So können wir Ihnen Stabilitäten von bis zu 120 Monaten garantieren. Neben der gewonnen Analysegenauigkeit reduziert sich für Sie auch die Anzahl der Flaschenwechsel und der damit verbundene Verwaltungsaufwand.

Informieren Sie sich jetzt über weitere Vorteile der TIGSpezial-Gasgemische oder lassen Sie sich von einem unserer Experten beraten.

 

Genauigkeit für perfekte Analyseergebnisse

Unsere Gasgemische werden gravimetrisch mithilfe von Hochpräzisionswaagen abgefüllt. Diese wiegen jede Komponente in die Gasflasche ein. Das damit verbundene technische Know-how garantiert Ihnen, dass die strengen Anforderungen in Bezug auf die zulässigen Toleranzen stets erfüllt werden.

Die einwandfreie Qualität der so erzeugten Gasgemische wird danach im Rahmen einer abschließenden Analyse belegt und die Ergebnisse in einem Analysenzertifikat gemäß DIN ISO 6141 dokumentiert.

Das Zertifikat enthält neben allen Angaben zu Analysetoleranz, Fülldruck und Stabilität auch die Konzentrationsangaben der einzelnen Komponenten bei der Abfüllung sowie die Flaschennummer. So kann jedes Gasgemisch problemlos zurückverfolgt werden.


Für ein Höchstmaß an Genauigkeit und Rückverfolgbarkeit bieten wir Ihnen zudem Kalibriergasmischungen an, die nach DAkkS DIN ISO 17025 akkreditiert sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Spezialgasebroschüre oder Sie lassen sich von einem unserer Experten beraten.

 

Wir passen uns Ihrem Gasbedarf an

Passend zu den Gegebenheiten in Ihrem Labor bieten wir Ihnen unsere Spezialgase in unterschiedlichen Behältergrößen an. Für geringe Mengen an Gasen eignen sich unsere Druckgasdosen am besten. Sie sind klein, leicht und gut zu transportieren. Ab einem normalen bis größeren Bedarf stehen Ihnen unsere Reingase und Gasgemische in Hochdruckflaschen und Bündeln zur Verfügung.

Sollten Sie jedoch kontinuierlich mehr als 10 Flaschen Typ 50 Argon, Sauerstoff oder Stickstoff benötigen, ist unser LIQUISMART-Flüssigservice die einfachste Lösung. Mit ihm können Sie eine unterbrechungsfreie Gasversorgung sicherstellen und vermeiden zeitlichen Aufwand, der beim regelmäßigen Flaschenwechsel entsteht.

Weitere Vorteile zu unserem LIQUISMART-Flüssigservice finden Sie hier. Gerne stehen wir Ihnen auch für eine persönliche Beratung zur Verfügung.

 

Typische Anwendungen für unsere Spezialgase in Laboren

Als Trägergas in Gaschromatographen (GC)

Bei der Gaschromatographie werden gasförmige Gemische aufgetrennt und analysiert. Während dieses Prozesses können unterschiedliche Gase als Trägergase verwendet werden, z.B. Helium (He), Stickstoff (N2), Argon (Ar), Wasserstoff (H2), synthetische Luft oder sogar individuelle Gasgemische. Generell sollten nur Gase mit sehr geringen Anteilen an Sauerstoff und Feuchte zur Anwendung kommen, um die Lebensdauer der Säulen und Detektoren in den GCs zu verlängern. Das senkt Ihre Kosten, reduziert Ausfallzeiten und minimiert den Wartungsaufwand.


Wir beraten Sie gerne, welche Träger-, Prozess- oder Detektorgase für Ihren Bedarf am besten geeignet sind.

Treten Sie einfach in Kontakt mit unseren Experten.

 

Als Trägergas in ICP-MS

Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma, kurz ICP-MS, ermöglicht die Bestimmung einer Vielzahl von Elementen in relativ kurzer Zeit. Aufgrund ihrer Nachweisstärke ist es eines der am meisten genutzten Verfahren in der Spurenelementanalytik. Als Trägergas wird Argon in sehr hohen Reinheiten verwendet.


Gerne beraten wir Sie zur passenden Lieferform oder helfen Ihnen dabei das geeignete Versorgungssystem zu finden.


ICP-MS ist ein komplexes Gebiet und egal, ob als Neueinsteiger oder Anwender, es kommen immer wieder Fragen auf. In unserer ICP-MS Grundlagenschulung beantworten wir diese gerne.

 

 

So sorgen Sie für mehr Sicherheit in Ihrem Labor

Welche persönliche Schutzausrüstung (PSA) sollten Sie beim Arbeiten im Labor tragen?

Dass die Schutzbrille immer griffbereit im Labor zur Hand liegen sollte, ist allgemein bekannt. Sie kommt unter anderem dann zum Einsatz, wenn mit ätzenden Flüssigkeiten oder flüchtigen Lösungsmitteln gearbeitet wird.

Doch auch beim Umgang mit Laborspezialgasen wie Helium und Wasserstoff, sollte sie nicht vergessen werden. Diese beiden Gase sind zwar nicht giftig, dennoch können ihr Druck und ihre Trockenheit eine Gefahr für empfindliche Augen darstellen.

Ein paar weitere einfache Maßnahmen helfen Ihnen zudem dabei, Ihre persönliche Sicherheit im Labor zu erhöhen:

  • Wenn Sie Hochdruckflaschen im Labor bewegen, tragen Sie bitte dicke Handschuhe und Sicherheitsschuhe. So vermeiden Sie Verletzungen, sollte die Flasche beim Transport irgendwo anstoßen oder umkippen.
  • Bei der Herstellung von gasdichten Verbindungen ist das Tragen von leichten Handschuhen von Vorteil, da Schweiß und Fett von Ihren Fingern Proben oder empfindliche Gasleitungen verunreinigen können.

 

Ihr direkter Ansprechpartner für Spezialgase im Labor- und Analysebereich

Andreas Fuchs

Produktmanager Spezialgase
Mobil 0171 / 225 3609

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